Jun15

Augmented Reality: wie nutzen?

Was ver­birgt sich hin­ter Aug­ment­ed Re­al­i­ty und wie nutzen wir sie am ef­fizien­testen für un­sere Zwecke? Wir haben einen Ex­perten dazu be­fragt und sim­ple Tipps er­hal­ten. Bitte sehr:

Der Be­griff wirkt auf den er­sten Blick et­was merk­würdig, wie kann man so et­was Reales wie Re­al­ität denn er­weit­ern? Eigentlich ist es aber gar nicht so wild. Denn häu­fig wird damit lediglich die vi­suelle Darstel­lung von In­for­ma­tio­nen ver­standen, al­so die Ergänzung von Bildern oder Videos mit com­put­er­gener­ierten Zusatz­in­for­ma­tio­nen oder virtuellen Ob­jek­ten mit­tels Ein­blendung oder Über­lagerung. Wikipedia hat hi­er ein sim­ples Beispiel bere­it: Bei Fuss­ball-Über­tra­gun­gen ist er­weit­erte Re­al­ität beispiel­sweise das Ein­blenden von Ent­fer­nun­gen bei Freistössen mith­il­fe eines Kreis­es oder ein­er Lin­ie.

Und auch fürs Mar­ket­ing eignet sich Aug­ment­ed Re­al­i­ty (AR) ganz gut, so kön­nen beispiel­sweise mit­tels App ganze Kat­a­loge zum Leben er­weckt wer­den. Vor allem bei Spielzeug macht das richtig Spass, es stellt sich ein Wow-Ef­fekt ein.

Ist das wirk­lich alles?

Schön und gut. Aber dann? Selb­stver­ständlich ist das nicht alles hin­ter AR. Was bringt Sie wirk­lich, abge­se­henen vom Wow-Ef­fekt und was sollte beachtet wer­den, wenn man eine Lö­sung um­set­zen möchte? Laut Matthias Känzig, CEO von Takon­di, sind 5 Punk­te zen­tral:

  1. Ex­pe­ri­ence

Acht­en Sie da­rauf, dass sie die Nutzer eine gute Er­fahrung machen kön­nen und diese nüt­zliche Re­sul­tate liefert. Eigentlich wie bei Web­sites oder Apps, dort er­warten wir das ja auch.

  1. Massen­tauglichkeit

Wichtig ist, dass die Lö­sung auf möglichst vie­len Geräten läuft, ein­fach zu be­nutzen ist und sich in die Cus­tomer Jour­ney in­te­gri­eren lässt. Auch hi­er ist demzu­folge die gute Er­fahrung zen­tral.

  1. Wirtschaftlichkeit

Die Lö­sung sollte mit Ihren Bedürfnis­sen wach­sen kön­nen, am besten lassen sich auch beste­hende In­halte damit nutzen. Dabei darf nicht vergessen wer­den, Ihr Er­schei­n­ungs­bild in Ihre AR-Welt zu in­te­gri­eren. Das schafft einen Wieder­erken­nungs- und somit einen Mehrw­ert.

  1. Mehrw­ert

Ihre AR-Lö­sung sollte als weit­er­er dig­i­taler Touch­point in der Kom­mu­nika­tion mit Ihren Ziel­grup­pen ver­standen und einge­set­zt wer­den. So kann man sie an passender Stelle der Cus­tomer Jour­ney ein­set­zen und richtig in­te­gri­eren.

  1. In­vest­ment

Die In­vesti­tion in Tech­nolo­gie und Um­set­zung des Pro­jek­ts ist wichtig. Aber alleine bringt es nicht so viel. Denken Sie auch an die Kom­merzial­isierung und die Ver­mark­tung.

Die AR-Ein­sätze sind mit El­e­menten der Gam­i­fi­ca­tion oder Ein­sätzen von Apps an Kon­feren­zen alles Teile der Dig­i­tal­isierung bzw. der Meth­o­d­en, wie wir mit der Dig­i­tal­isierung umge­hen. Je mehr wir darüber wis­sen, desto bess­er und sin­nvoller wird unser Um­gang mit ih­nen. Und desto mehr Er­folg hat Ihre Fir­ma.

Bild: Bradley Hook CC0

Published 15.06.2017 © Brandsoul AG

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Francesca Kleinstück

Francesca
Kleinstück

Teil der Generation Z und Hobby-Influencerin. Trinkt nicht nur gerne Kaffee - sie muss sogar, um zu funktionieren.

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