Nov29

Aus Erlebnissen Rituale machen

Ein Er­leb­nis bleibt bess­er in Erin­nerung, wenn es rit­uellen Charak­ter hat. Denn damit lässt sich noch wirkungsvoller kom­mu­nizieren. Und schlussendlich mehr Men­schen er­re­ichen, die Ihre Marke so er­leben, wie es vorge­se­hen ist.

Wann haben Sie das let­zte Mal Wei­h­nacht­en oder Neu­jahr im April gefeiert? Noch nie? Dann gehören Sie zur Mehrheit. Rit­uale haben alle eine Sache gemein: Sie find­en stets zur gle­ichen Zeit statt. Dabei spie­len abge­spe­icherte Bilder und Erin­nerun­gen eine sehr grosse Rolle: Der Duft von Zimt­ster­nen let­zte Wei­h­nacht­en, die fan­tastis­che Cham­pag­n­er­nacht in New York City an Sil­vester vor zwei Jahren.

Wie wichtig sind Erin­nerun­gen für die Live Com­mu­ni­ca­tion?

Live Com­mu­ni­ca­tion ist der Ober­be­griff für Kom­mu­nika­tion­sin­stru­mente, die eine per­sön­liche Begeg­nung und das ak­tive Er­leb­nis ein­er Marke in einem in­sze­nierten Um­feld in den Mit­telpunkt stellen, häu­fig spricht eine solche Begeg­nung die Emo­tio­nen der Ziel­gruppe an. Solche In­sze­nierun­gen funk­tion­ieren noch bess­er, wenn sie Rit­u­alcharak­ter be­sitzen. Al­so ein An­lass, der jedes Jahr zur gle­ichen Zeit stat­tfind­et. Dabei kann es sich um den Belegschaft­saus­flug han­deln oder das Wei­h­nacht­sessen. Jed­er auch schein­bar un­wichtige Event hat das Poten­zial, zu kom­mu­nizieren. Auch wenn er es nicht tut. Oder vor allem dann. In­dem Sie Erin­nerun­gen schaf­fen, kön­nen diese von neuem ak­tiviert und zu ein­er Ba­sis für die kün­ftige Kom­mu­nika­tion wer­den.

Man kann nicht nicht kom­mu­nizieren

Das Zusam­men­wirken dieser El­e­mente sowie die di­rek­te und per­sön­liche In­ter­ak­tion zwis­chen Marke  und Ziel­gruppe sollen zu einzi­gar­ti­gen und nach­halti­gen Erin­nerun­gen führen, die eine Marke fass- und erkennbar machen und die Ein­stel­lung ihr gegenüber verän­dern oder bestäti­gen kön­nen. Zu den In­stru­menten der Live Com­mu­ni­ca­tion zählen v.a. Messen, Show­rooms, Events, Pro­mo­tio­nen und spez­i­fis­che For­men des per­sön­lichen Verkaufs. Dabei gilt: auch wenn nicht kom­mu­niziert wird, wird kom­mu­niziert. Dann aber sehr wahrschein­lich nicht unbe­d­ingt pos­i­tiv. An diesem Punkt lohnt es sich, einen Blick auf den er­sten Ab­schnitt zu wer­fen: Rit­uale und Erin­nerun­gen machen An­lässe erst zu dem, was sie sind. Set­zen wir da an und nutzen wir die Gele­gen­heit, zu kom­mu­nizieren. Und zwar richtig.

Photo by Denise Johnson on Unsplash

Published 29.11.2017 © Brandsoul AG

Comments


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Domenico Seminara

Domenico
Seminara

Blüht auf, wenn etwas von Herzen kommt, geniesst gutes Design und anspruchsvolle Kunst.

Related articles: