Mai11

Bereit zu Höchstleistungen

Die näch­ste Gen­er­a­tion, die auf den Ar­beits­markt kommt, hat ziem­lich genaue Vorstel­lun­gen davon, was sie will. Als Un­ternehmen kann man ih­nen ent­ge­genkom­men und dafür die besten Tal­ente ins Boot holen.

Im let­zten Beitrag beschäftigte sich unser Vertreter der Gen­er­a­tion Z, Manuel, mit den Bedürfnis­sen sein­er Gen­er­a­tion. Ein­er sein­er Haupt­punk­te war, dass die klas­sis­che Kar­ri­ereleit­er aus­ge­di­ent hat: „Ob Koch-Lehre, In­for­matik-Studi­um oder Banken-Prak­tikum: Gefällt einem die gel­ernte Rich­tung nicht mehr, wird gewech­selt.“ Und das wäre schade. Denn gemäss Manuel seien die Vertreter sein­er Gen­er­a­tion bere­it zu Höch­stleis­tun­gen – sofern sie zufrieden sind mit der Ar­beit­sumge­bung.

Was kann man als Un­ternehmen al­so tun, um Manuel und seine Gen­er­a­tion von sich zu überzeu­gen? Wir haben einige Fak­ten zusam­menge­tra­gen, die dabei helfen kön­nen:

1. Start-up-Kli­ma schaf­fen

Die Gen­er­a­tion Z will et­was be­we­gen. Viele von ih­nen wür­den gerne selb­st­ständig tätig sein, anstatt sich anstellen zu lassen. Als Fir­ma kön­nen Sie diese Leute gewin­nen, in­dem Sie ih­nen eine Un­ternehmen­skul­tur an­bi­eten, die un­ternehmerisches Han­deln be­lohnt und Pro­jek­te, die di­rekt an den Firmen­er­folg gebun­den sind. Und nein, ein Tis­ch­fuss­bal­lka­s­ten re­icht nicht aus.

2. Möglichkeit­en bi­eten

Die neue Gen­er­a­tion wird angetrieben von Möglichkeit­en zum Fortschritt, weniger von Geld. Sie han­delt strate­gisch und möchte Dinge ler­nen. Und sie weiss auch, dass das nicht im­mer mit mehr Geld ver­bun­den ist.

3. Dig­i­tale Kom­mu­nika­tion?

Ob­wohl es sich bei der Gen­er­a­tion Z um Dig­i­tal Na­tives han­delt, be­deutet dies nicht, dass sie nur dig­i­tal zu kom­mu­nizieren wün­schen. Im Gegen­teil: Sie möcht­en mit ihren Vorge­set­zten di­rekt und per­sön­lich kom­mu­nizieren.

4. Ehrliche Führungskräfte

Passend zur di­rek­ten Kom­mu­nika­tion, schätzen es die Vertreter der Gen­er­a­tion Z, wenn man ehrlich und au­then­tisch ist, sie se­hen Ehrlichkeit als eine der wichtig­sten Eigen­schaften für Führungskräfte. Und möcht­en de­mentsprechend auch so be­han­delt wer­den.

5. Kein ewiggestriges Ver­hal­ten

Zu guter Let­zt ein sim­pler Punkt: Die Gen­er­a­tion Z möchte ernst genom­men wer­den. Das sah zwar schon Y so, aber bei Z sind es noch mehr Vertreter, die das fordern. Der Ar­beit­splatz sollte ein Ort für Ideen und ak­tive Beteili­gung sein, nicht ein­er, bei dem es um Rang und Al­ter geht.

Im Grunde genom­men sind das alles Punk­te, die sich rel­a­tiv ein­fach um­set­zen lassen. Im Gegen­zug er­hal­ten Sie die Tal­ente von mor­gen, die sich für Ihre Fir­ma ein­set­zen. Kein schlechter Deal.

Bild: Braden Collum CC0

Published 11.05.2017 © Brandsoul AG

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Domenico Seminara

Domenico
Seminara

Blüht auf, wenn etwas von Herzen kommt, geniesst gutes Design und anspruchsvolle Kunst.

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