Apr12

Die jungen Zahmen

Eigen­ver­ant­wor­tung und Sinnhaftigkeit, aber trotz­dem mo­tiviert, hart zu ar­beit­en: Die Bedürfnisse der Gen­er­a­tion Y wur­den in­zwis­chen erkan­nt. Nun gilt es für die Fir­men, sich anzu­passen. Doch was will eigentlich die da­rauf fol­gende Gen­er­a­tion von ihren Ar­beit­ge­bern?

Pro­jek­t­be­zo­gene Ar­beit­en, kürzere Ar­beitsver­hält­nisse, Free­lance-Aufträge und im besten Fall ein Tis­ch­fuss­bal­lka­s­ten im Pausen­raum: Sieht so die Wun­schwelt der zukün­fti­gen Tal­ente aus? Dass Ar­beit­en im­mer mehr pro­jek­t­be­zo­gen aus­ge­führt und Ar­beitsver­hält­nisse im­mer kürz­er wer­den, ist eine Re­al­ität, ob­wohl sie vielle­icht nicht den auf Wün­schen der Ar­beit­nehmer fusst, son­dern auf Verän­derun­gen auf der Un­ternehmens­seite.

Die Ansprüche der Gen­er­a­tion Y an Un­ternehmen sind aber den­noch gestiegen, es ste­hen ver­mehrt Werte im Vorder­grund, Pur­pose over Prof­it ist das Stich­wort hi­erzu. Es haben sich aber auch Klis­chees wie der kon­stante Drang nach Selb­stver­wirk­lichung oder eine man­gel­nde Ar­beitsmo­ti­va­tion fest­ge­set­zt, wenn an Mil­lenials am Ar­beit­splatz gedacht wird.

Bald die Mehrheit der Ar­beit­nehmer

Die Gen­er­a­tion Y macht heute einen Vier­tel der Ar­beit­skräfte in Fir­men aus, in zehn Jahren sollen es bere­its drei Vier­tel sein. Gemäss ein­er Un­ter­suchung von Uni­ver­sum stimmt ger­ade das Klis­chee der man­gel­nden Mo­ti­va­tion nicht; Mil­lenials sind sehr wohl dazu bere­it, hart zu ar­beit­en und Über­stun­den zu leis­ten, wenn sie dafür die Kar­ri­ereleit­er em­porsteigen kön­nen. Fi­nanzielle An­reize aber sind sekundär, tat­säch­lich ziehen sie per­sön­liche Weit­er­en­twick­lung vor. Let­ztere En­twick­lung sei vor allem bei Schweiz­er Mil­lenials zu beobacht­en, eben­so wie die ho­he Gewich­tung von Teilzeitar­beit und flex­i­blen Ar­beits­be­din­gun­gen.

Un­ternehmen müssen sich sputen

Auf­grund des im­mer gröss­er wer­den­den An­teils der Mil­lenials haben die Un­ternehmen nicht mehr sehr viel Zeit, sich den Gegeben­heit­en anzu­passen, vor allem was den Führungsstil be­t­rifft: Die Gen­er­a­tion Z will eigen­ver­ant­wortlich han­deln und einen wertvollen Beitrag zum Er­folg der Or­gan­i­sa­tion leis­ten.

Was will die näch­ste Gen­er­a­tion?

Kaum wurde einiger­massen klar, was die Gen­er­a­tion Y will, macht sich auch schon die Gen­er­a­tion Z bere­it. Ihre Vertreter wur­den von ca. 1995 bis 2000 ge­boren, unser Trainee Manuel ver­tritt bei Brand­soul die In­ter­essen der neuen Gen­er­a­tion. Und er find­et für uns her­aus, wie sich die näch­ste Gen­er­a­tion aufs Ar­beit­en vor­bere­it­et und was ihre Wün­sche und Er­wartun­gen an die zukün­fti­gen Ar­beit­ge­ber sind. In zwei Wochen er­fahren Sie auf diesem Kanal mehr dazu.

Published 12.04.2017 © Brandsoul AG

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Andrej Isler

Andrej
Isler

Sucht nach den grossen Fragen und richtet den Blick stets nach vorne. Mit oder ohne Kamera.

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