Jul20

Digital in den Sommer

Gestern kam die Snapchat­brille bei uns an, die den sim­pel klin­gen­den Na­men „Spec­ta­cles“ trägt. Es ist eine Son­nen­brille mit hal­b­ver­spiegel­ten Gläsern, die Far­ben sind knal­lig, sie schreien fast. Doch das Vi­suelle ist sekundär. Re­spek­tive es ist primär. Aber nicht für die Be­tra­chter der Brille, son­dern für die Träger. Denn die Snapchat-Brille hat – man kann es er­ah­nen – eine Kam­era einge­baut, mit der man 10-sekündi­ge Videos aufnehmen und über Snapchat teilen kann.

Heute haben wir in der Agen­tur den Test gemacht und ein paar Videos geschossen. Faz­it? Ir­gend­wie lustig. Aber vor allem ein Gefühl bleibt: Wenn man sich die Auf­nah­men später an­sieht, hat man auf eine merk­würdi­ge Art das Gefühl, wirk­lich dabei gewe­sen zu sein. Mehr noch, als wenn nur mit dem Handy gefilmt wird. Das liegt an den natür­lich Be­we­gun­gen, die unser Kopf macht und die wir wieder­erken­nen, wenn wir die Videos an­schauen; alles wirkt or­gan­isch, stim­mig. De­fin­i­tiv ein span­nen­des Fea­ture, das ent­fer­nt an Google Glass erin­nert, das den Durch­bruch schlussendlich nicht geschafft hat. Vielle­icht klappt es dieses Mal? Fest ste­ht, dass sich Tech­nolo­gien, die mit den men­schlichen Sin­nen ver­schmelzen, in Zukun­ft eher häu­figer als sel­tener anzutr­e­f­fen sein wer­den.

Diese En­twick­lung ist nicht aufzuhal­ten, das zeigt sich an den Er­fahrun­gen mit Aug­ment­ed Re­al­i­ty. Am besten be­fassen wir uns schon jet­zt damit. Und Spass macht es ja auch.

Bild: rawpixel CC0

Published 20.07.2017 © Brandsoul AG

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Francesca Kleinstück

Francesca
Kleinstück

Teil der Generation Z und Hobby-Influencerin. Trinkt nicht nur gerne Kaffee - sie muss sogar, um zu funktionieren.

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