Okt12

The Fashionable Consumer

Forsch­er haben her­aus­ge­fun­den, dass Proban­den, die während Geschick­lichkeit­sauf­gaben einen Laborkit­tel tra­gen durften, viel ex­ak­ter und aufmerk­samer an die Auf­gaben herange­gan­gen sind als Proban­den, die einen Malerkit­tel tru­gen. Das liegt wohl daran, dass der La­bor- und Malerkit­tel mit un­ter­schiedlichen Eigen­schaften in Verbindung ge­bracht wird. En­clothed Cog­ni­tion“ beschreibt den Ein­fluss, der Klei­dung auf die Psy­che des Trägers haben kann. Dabei spie­len zwei Fak­toren eine Rolle: die sym­bol­is­che Be­deu­tung der Klei­dung und die ph­ysis­che Er­fahrung des Klei­der Tra­gens. Wenn es einen weltweit­en „En­clothed Cognition“-Tag geben würde, wäre es wohl Hal­loween. Hal­loween ste­ht schon bald vor der Tür und er­laubt es Jung und Alt für einen Abend in eine an­dere Rolle zu schlüpfen. Was aber, wenn man sich je­den Tag als Apothek­er verklei­det? Wird man dann mit der Zeit ver­trauenswürdi­ger oder schwächt der Ef­fekt eher ab? Es ist er­sichtlich, dass man mit seinem Auftreten weit­ge­hend bes­timmt, welche Werte man verin­ner­licht und gegen aussen verkör­pern möchte.

 

Klei­der und Un­ternehmen

Klei­der set­zen Ze­ichen, und das Pub­likum li­est sie heute in der Welt der massen­medi­alen Bilder be­gieriger denn je. Doch was be­deutet dies für Un­ternehmen? Es ist für ein Un­ternehmen von höch­stem In­ter­esse mit einem per­fek­ten On­line-Auftritt die richtige Botschaft zu ver­schick­en. Dafür braucht zusät­zlich zu ein­er aus­gek­lügel­ten On­line-Mar­ket­ing-Strate­gie, die auf den „Stil“ des Un­ternehmens abges­timmt ist ein Gespür für die neusten Trends. Da  jed­er in der Öf­fentlichkeit Klei­dung trägt, kann sich nie­mand der kom­mu­nika­tiv­en Kraft der Mode entziehen. Als Un­ternehmen ver­suchen wir mit un­serem „Kleid“ (Mi­tar­beit­er, We­bauftritt, Lo­ca­tion) ein­er­seits in­tern das richtige Mind­set zu schaf­fen, und an­der­er­seits uns gegen aussen so zu präsen­tieren, dass wir beim Kun­den so ankom­men, wie wir uns sel­ber vorstellen. Umgekehrt wollen wir sel­ber das Klei­dungsstück für un­sere Kun­den sein, das ih­nen das Gefühl von In­spi­ra­tion und Mo­ti­va­tion gibt und zur Ak­tivierung be­wegt. Die Frage ist nun, was man sel­ber dazu beitra­gen kann, damit man  für sich selb­st und an­dere op­ti­mal „eingek­lei­det“ ist.

 

Was wir von der Mode ler­nen kön­nen

Es ist wichtig, die eigene Marke und die Eigen­schaften, die mit ihr ver­bun­den sind, zu ken­nen. Zu­dem sollte man auf die Äs­thetik der Kun­den einge­hen kön­nen und ih­nen gle­ichzeit­ig neue In­sights mit­geben. Neues zu wa­gen ist in der heuti­gen sich kon­stant wan­del­nden Welt eine Vo­raus­set­zung, um her­auszustechen. Trotz­dem sollte man sich sel­ber treu bleiben und nicht je­den Trend mit­machen. Als Un­ternehmen sollte man nicht ein Pro­dukt verkaufen, son­dern, ana­log zu vie­len Mod­e­häuser das Bedürf­nis, welch­es das Pro­dukt stillen wird. Beim Kit­tel ist es das Ver­trauen, bei uns das Gefühl der Stim­u­la­tion durch gelun­gene Brand Er­leb­nisse.

Es beste­ht ein grösser­er Zusam­men­hang zwis­chen Mode und einem Un­ternehmen als vielle­icht gedacht. Wir sind uns einig, dass Klei­der verbinden, in­spiri­eren und ak­tivieren – so wie wir.

Published 12.10.2018 © Brandsoul AG

Comments


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Francesca Kleinstück

Francesca
Kleinstück

Teil der Generation Z und Hobby-Influencerin. Trinkt nicht nur gerne Kaffee - sie muss sogar, um zu funktionieren.

Related articles: