Nov08

Warum Anerkennung so schön sein kann

Ist es über­haupt möglich, Men­schen zu mo­tivieren, ohne dass falsche An­reize geset­zt wer­den? Ja, aber die Ba­sis muss stim­men. Mass­geschnei­derte Be­loh­nun­gen brin­gen meist mehr als lieb­los konzip­ierte Geschenke, sie schaf­fen einen Grund.

Richtig mo­tiviert, leis­tet die Belegschaft mehr als nur nötig und spornt gle­ichzeit­ig an­dere dazu an, es ihr gle­ichzu­tun. Wer möchte schon nicht so ein Team? Doch so et­was kommt nicht von unge­fähr, dafür muss man sein Team richtig mo­tivieren. Doch ist das über­haupt möglich? An­reize kön­nen dazu führen, dass am Ende nur noch die Be­loh­nun­gen im Zen­trum ste­hen und nicht die Ar­beit. Um eine gesunde Ba­sis zu schaf­fen, muss al­so an einem an­deren Ort ange­fan­gen wer­den.

Wertschätzung tut uns allen gut

Auch wenn wir uns im­mer wieder einre­den, dass wir un­ab­hängig sind und selb­ständig: Wir brauchen an­dere zur Stärkung un­seres Selb­st­wert­ge­fühls, das ist nor­mal. Um­so bess­er, wenn die Wertschätzung uns sog­ar länger be­gleit­et und wir sie un­ser­er Fam­i­lie oder Ar­beit­skol­le­gen weit­er­erzählen kön­nen. Ein Feed­back, das un­seren Wert steigert – vor an­deren und uns selb­st.

Wie kön­nen Sie das Ziel er­re­ichen?

Damit die Mo­ti­va­tion funk­tion­iert, muss sie per­sön­lich sein und auf die Sit­u­a­tion angepasst, es gibt keine Ein­heit­slö­sung. Die fol­gen­den 3 Hin­weise kön­nen dabei helfen:

Sind alle Men­schen gle­ich?

Nein, nicht alle Men­schen sind gle­ich. Darum: Schon bevor Sie über Be­loh­nun­gen und An­erken­nun­gen nach­denken, kön­nen Sie sich über per­sön­liche Vor­lieben der Mi­tar­beit­er in­formieren. Eventuell leg­en Sie sog­ar eine Kartei an? So stellen Sie sich­er, dass Ihre An­erken­nung richtig ankommt.

Mehr Leis­tung = mehr Be­loh­nung

Die Be­loh­nung sollte an die Leis­tung angepasst wer­den. Je­mand, der mit Ih­nen eine Woche lang Über­stun­den geleis­tet hat er­hält weniger als je­mand, der ger­ade ein Zwei­jahre­spro­jekt er­fol­gre­ich abgeschlossen hat. Acht­en Sie da­rauf, dass die Be­loh­nung zu­dem Ihren Aufwand re­flek­tiert. So wird auch klar, dass Sie Zeit und Gedanken und in­vestiert haben.

Schneller ist bess­er

Damit Ihre Be­loh­nung auch richtig wirkt, sollte sie so bald als möglich nach der geleis­teten Ar­beit er­fol­gen. Geschieht das erst Wochen später, wird das die Mi­tar­bei­t­erin kaum dazu mo­tivieren, ihre Leis­tung zu wieder­holen. Zu­dem soll­ten Sie da­rauf acht­en, einen Zusam­men­hang herzustellen. Warum wurde die Be­loh­nung über­re­icht? Erst dann kommt sie richtig an.

Mo­ti­va­tion ist ein kom­plex­es Phänomen, es ist von vie­len Fak­toren ab­hängig. Sobald grund­sät­zliche Dinge stim­men, kann über weit­ere, zusät­zliche Mass­nah­men nachgedacht wer­den. Aber am besten fan­gen Sie damit an, Danke zu sagen.

Bild: rawpixel.com on Unsplash CC0

Published 08.11.2017 © Brandsoul AG

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Francesca Kleinstück

Francesca
Kleinstück

Teil der Generation Z und Hobby-Influencerin. Trinkt nicht nur gerne Kaffee - sie muss sogar, um zu funktionieren.

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