Nov09

Wir alle sind Geschichtenerzähler

Schon seit eh und je lieben Men­schen Geschicht­en. Es ist wis­senschaftlich be­wiesen, dass Men­schen bess­er auf Emo­tio­nen reagieren als auf Fak­ten. De­shalb ist es keine Über­raschung, dass so ziem­lich jed­er gerne Filme schaut. Ob Ac­tion, Dra­ma oder diese Liebes-Komödie mit Cameron Di­az, alle Filme lösen Emo­tio­nen in Men­schen aus.  Dank Fernse­her und Lap­top muss man nicht ein­mal mehr die gemütliche Couch für einen Filmabend ver­lassen. Das Ki­no besticht je­doch durch eine einzi­gar­tige Run­dum-Er­fahrung. Der Geruch von Pop­corn, die teil­weise durchge­sesse­nen Sitze und das ver­liebte Pärchen neben einem, tra­gen alle dazu bei, wie man die erzählte Geschichte er­lebt.

Kurzfilmfestivals – Eine geballte Ladung Emotionen

Richtig in die Welt der Filme ein­tauchen, kann man an Film Fes­ti­vals. Hi­er hat man die Möglichkeit, Mitwirk­ende der Filme haut­nah zu er­leben und in Work­shops und Podi­ums­diskus­sio­nen einen „be­hind the scenes“ Ein­blick zu er­hal­ten. Die Schweiz ist in Be­sitz von namhaften Fes­ti­vals — darunter die In­ter­na­tionalen Win­terthur­er Kurz­film­tage, die vom 6. – 11. No­vem­ber stat­tfind­en.  Die gezeigten Kurz­filme ver­mit­teln in­ner­halb kürzester Zeit emo­tion­al berührende Geschicht­en, die sowohl Film­lieb­haber, als auch Branchenange­hörige begeis­tern. Da die Filme generell kürz­er sind als ein reg­ulär­er Block­buster, kann man an einem Tag gle­ich in mehrere Wel­ten ein­treten oder mal kurz in der Mit­tagspause dem Büroall­t­ag ent­fliehen. Ein Be­such lohnt sich al­so auf je­den Fall.

Was haben Geschichten in Unternehmen verloren? 

Ana­log zum Film hat jedes Un­ternehmen eine eigene Geschichte, die es erzählen möchte.  Durch Sto­ry­telling kann ein Un­ternehmen auf spielerische Art und Weise In­for­ma­tio­nen an den Kun­den brin­gen, die fol­glich länger beim Kon­sumenten hän­gen bleiben. Emo­tio­nen spie­len eine zen­trale Rolle beim Sto­ry­telling: Men­schen bauen Em­pathie mit den Darstellern oder dem gezeigten Pro­dukt auf und iden­ti­fizieren sich schlussendlich mit dem Un­ternehmen. Das be­wirkt eine langfristige Bindung des Kun­den.

To tell is to sell

Geschicht­en und Un­ternehmen — die Verbindung beste­ht. Die Frage ist nun, wie Un­ternehmen gute Geschicht­en schreiben kön­nen. Grund­sät­zlich ist es egal, ob Sto­ry­telling in der Wer­bung, im Con­tent-Mar­ket­ing oder in der PR im­ple­men­tiert wird. Wichtig ist es, der Sto­ry einen per­sön­lichen „Touch“ zu ver­lei­hen. Der Fokus kann auf die Un­ternehmensgeschichte oder auf ein spez­i­fis­ches Pro­dukt gelegt wer­den. Der rote Faden ist, wie im Film es­sen­tiell. Es sollte viel Wert auf Au­then­tiz­ität gelegt wer­den, denn nie­mand möchte sich eine Lü­gen-Pro­duk­tion anse­hen.  Zu­dem ist weniger beim Sto­ry­telling mehr und be­deutet, dass man schnell zum Punkt kom­men soll, ohne an Emo­tio­nen eins­paren zu müssen. Soziale Me­di­en eignen sich, um den Con­tent vi­ral gehen zu lassen. De­shalb sollte man unbe­d­ingt  Face­book, Youtube und der­gle­ichen ver­wen­den, um möglichst viel Aufmerk­samkeit zu gener­ieren. Cross­me­di­ales Sto­ry­telling, al­so Sto­ry­telling über mehrere Kanäle gle­ichzeit­ig, beein­druckt durch die In­di­vid­u­al­isierung des In­haltes je nach Pub­likum der Plat­tform.

In diesem Sinne fordern wir Sie auf, tief in die emo­tionale Werkzeugk­iste zu greifen, Ihr „Drehbuch“ zu schreiben und uns mit Ihrer Geschichte zu fes­seln. Wir sind ges­pan­nt.

Published 09.11.2018 © Brandsoul AG

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Francesca Kleinstück

Francesca
Kleinstück

Teil der Generation Z und Hobby-Influencerin. Trinkt nicht nur gerne Kaffee - sie muss sogar, um zu funktionieren.

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